Biografie


Sarah-Jane Sixtl (*1999 in Günzburg) ist bildende Künstlerin, die in Coburg lebt und arbeitet.

In ihrer Arbeit setzt sie sich mit inneren Zuständen, emotionalen Prägungen und zwischenmenschlichen Erfahrungen auseinander. Nähe, Verlust, Anziehung und Zurückweisung bilden wiederkehrende Themen ihres künstlerischen Schaffens.

Frühere Arbeiten entstanden fast ausschließlich in Schwarz und Weiß. Fließende Übergänge, spontane Gesten und starke Kontraste bestimmten die Bildsprache.

Diese Phase markiert den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Entwicklung.

Aktuell erweitert sich ihre Arbeit um Farbe und figurative Elemente. Der Fokus verschiebt sich hin zu Erinnerung, Transformation und der Frage, wie wir Liebe lernen – und verlernen.

Eine Frau mit dunklem, lockigem Haar trägt ein weißes Top und eine schwarze Hose, steht vor einem Kunstwerk mit roten und weißen Farbverläufen, das eine abstrakte, gesichtsloses Figur zeigt.

Die Sprache meiner Kunst


Meine Kunst ist ein Raum, in dem Gefühle sichtbar werden dürfen, die lange keinen Ausdruck hatten.

Malerei ist für mich kein Abbild, sondern ein Prozess: des Erinnerns, des Verlernens und der Neuverortung.

Jedes Werk beginnt mit einem inneren Zustand und entwickelt sich zu einem Bild, in dem sich auch andere wiederfinden können.

Meine Arbeiten sind Einladungen – zur Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit, mit innerer Stärke und mit der Möglichkeit von Heilung.

Eine Frau mit Tattoos auf den Armen sitzt auf einem Stuhl und schreibt in ein Notizbuch.
Ein Kind malt mit einem Stift auf einem Blatt Papier, während eine Katze zuschaut.

Ausstellungen


Ihre Werke wurden unter anderem auf der Main Art Messe Aschaffenburg, auf der supermART in Nürnberg oder im Kunstverein Coburg gezeigt.